Ist ein Website-Chatbot DSGVO-konform?
Ja, ein Website-Chatbot kann DSGVO-konform betrieben werden — es hängt von der Umsetzung ab. Entscheidend sind ein Serverstandort in der EU, ein Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Anbieter, Datensparsamkeit und Transparenz gegenüber den Besuchern. Bei Veltriva stehen die Server in Frankfurt am Main, verarbeitet werden die öffentlichen Inhalte Ihrer Website, eine Weitergabe an Dritte findet nicht statt.
Hinweis: Dieser Beitrag ist keine Rechtsberatung. Er fasst allgemeine Grundsätze verständlich zusammen. Verbindliche Auskünfte für Ihren Einzelfall geben Anwälte oder Datenschutzbeauftragte.
Viele Betriebe zögern beim Thema Chatbot, weil der Datenschutz unklar wirkt. Die gute Nachricht: Die Anforderungen sind überschaubar, wenn der Anbieter sauber arbeitet. Wir erklären, worauf es ankommt und welche Fragen Sie stellen sollten.
Die fünf Punkte, auf die es ankommt
- Serverstandort in der EU: Personenbezogene Daten sollten in der EU verarbeitet werden. Bei Servern außerhalb der EU wird die Rechtslage deutlich komplizierter.
- Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV): Verarbeitet ein Dienstleister Daten für Sie, sieht die DSGVO dafür einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung vor. Seriöse Anbieter stellen ihn bereit.
- Datensparsamkeit: Der Chatbot sollte nur erheben, was für die Antwort oder den Rückruf nötig ist. Sensible Daten, etwa Gesundheitsangaben, gehören nicht ungefragt in einen Speicher.
- Transparenz: Besucher müssen erkennen können, dass sie mit einem Bot schreiben und nicht mit einem Menschen. Außerdem sollte die Datenschutzerklärung den Chatbot nennen.
- Keine Weitergabe an Dritte: Der Anbieter sollte klar sagen, wohin Daten fließen. Chat-Inhalte sind kein Rohstoff für Werbung oder fremde Zwecke.
Diese Fragen sollten Sie jedem Anbieter stellen
Mit fünf einfachen Fragen erkennen Sie schnell, wie ernst ein Anbieter den Datenschutz nimmt:
- Wo stehen die Server, auf denen der Chatbot läuft?
- Gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag, und wo finde ich ihn?
- Welche Daten speichert der Chatbot, und wie lange?
- Fließen Daten an Dritte, etwa zu Analyse- oder Werbezwecken?
- Erkennen Besucher klar, dass ein Bot antwortet?
Wer hier ausweicht oder nur vage antwortet, ist selten die richtige Wahl. Klare Antworten auf diese Fragen sind ein gutes Zeichen.
Was kostet ein datenschutzfreundlicher Chatbot?
Datenschutz muss nicht teuer sein, er muss mitgedacht sein. Die Spannen sind vorsichtige Erfahrungswerte je nach Anbieter, verbindlich sind nur die Veltriva-Preise.
| Weg | Typische Kosten | Wer kümmert sich um den Datenschutz? |
|---|---|---|
| Baukasten-Tool (Selbstbau) | oft 0 bis rund 100 €/Monat | Sie selbst: Serverstandort, AVV und Einstellungen prüfen |
| Betreuter Dienst | je nach Anbieter oft 50 bis 500 €/Monat | der Anbieter liefert Unterlagen, Sie prüfen die Angaben |
| Agentur (Individualentwicklung) | Einrichtung oft 2.000 bis 15.000 € | wird im Projekt individuell vereinbart |
| Veltriva (betreuter digitaler Assistent) | 79 bis 199 €/Monat plus 249 bis 499 € Einrichtung | Server in Frankfurt am Main, keine Weitergabe an Dritte |
Stand: Juli 2026. Marktspannen ohne Gewähr, die Veltriva-Zeile zeigt unsere aktuellen Listenpreise.
So setzt Veltriva das um
Unser digitaler Assistent ist von Anfang an auf Datensparsamkeit ausgelegt:
- Server in Frankfurt am Main: Die Verarbeitung läuft in Deutschland, also in der EU.
- Öffentliche Inhalte als Basis: Der Assistent arbeitet mit den Texten Ihrer Website — also mit Inhalten, die ohnehin jeder lesen kann. Zugänge oder Passwörter brauchen wir nicht.
- Keine Weitergabe an Dritte: Chat-Daten werden nicht verkauft und nicht für fremde Zwecke genutzt.
- Klare Rolle: Der Assistent tritt als digitaler Assistent auf, nicht als Mensch. Bei einer Terminanfrage fragt er nur ab, was für den Rückruf nötig ist.
Alle Fragen zu Vertrag und Auftragsverarbeitung klären wir vor dem Start persönlich mit Ihnen. So wissen Sie, was der Assistent tut, bevor er live geht.